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LBV Kreisgruppe Straubing-Bogen / Aktuelles

Vogel gefunden - Was tun?

Sie haben einen Jungvogel außerhalb seines Nests gefunden? Hier erfahren Sie was zu tun ist. Viele gefundene Jungvögel sind nämlich nicht so eltern- und hilflos, wie sie auf uns Menschen wirken...

Foto: Marisa Segadelli
Foto: Marisa Segadelli

Nächste Monatsversammlung

Dienstag, 21.09.2021 19.00 Uhr

 

Quetzal und Blaufußtölpel

 

Monatsversammlung mit Vortrag von Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald

 

Landgasthof Murrer, Passauer Straße 1, 94336 Aiterhofen

 

Hinweis: FFP2-Maskenpflicht auf dem Weg zum Tisch und zu den Toiletten

Unser Vereinslokal ist der Landgasthof Murrer in Aiterhofen.

 

Parkplätze sind ausreichend an der Oberen Dorfstraße vorhanden (ca. 200 m Fußweg).

 

Auch vor dem Lokal sind einige wenige Parkplätze vorhanden, die aber meist von Hotelgästen belegt sind.

 

Neu: LBV-Naturtelefon

Ihre Fragen zu Tieren, Natur und Umwelt beantwortet Ihnen unser LBV-Naturtelefon.

Montag bis Freitag von 9 - 13 Uhr unter

09174 4775 5000

Der Luchs soll leben

LBV-Vortrag plädiert für besseren Schutz des Wildtiers

Straubing-Bogen. (cw)

In der letzten Monatsversammlung der Kreisgruppe Straubing-Bogen des LBV (Landesbund für Vogel-, Arten- und Biotopschutz) hatten sich wieder zahlreiche Besucher getroffen. In dem zugehörigen Vortrag ging es um das nur sehr schleppende Zurückkommen des Luchses. Vorher wurden alle Anwesenden von der stellvertretenden Vorsitzenden Bettina Schröfl sehr herzlich begrüßt. Zur Einstimmung zeigte sie eine bunte Fotoserie mit allen floristischen und faunistischen Besonderheiten auf den LB-eigenen Pflegeflächen. Es gab viel zu bestaunen und zu bewundern! Auch Weißstörche waren darunter.


Die Diplom-Biologin Sybille Wölfl stellte in ihrem folgenden Vortrag fest, dass die Rückkehr des Luchses in seinen angestammten Lebensraum in Bayern und anderen mitteleuropäischen Regionen nur Wiederansiedlungsprojekten zu verdanken ist. Die heute in den ostbayerischen Wäldern beheimateten Luchse sind die Nachfahren eines solchen Projekts, das von 1982 bis 1989 insgesamt 17 Luchse im Böhmerwald frei ließ. Obwohl die Population Anfang der 1990er Jahre nur langsam wuchs und während der 2000er Jahre eine lange Phase der Stagnation durchmachte, haben die Luchsnachweise in den letzten Jahren zugenommen und belegen einen leicht positiven Trend in der gesamten bayerisch-böhmisch-österreichischen Population.

Ein weiblicher Luchs (Lynx lynx) nachts auf der Pirsch.
Ein weiblicher Luchs (Lynx lynx) nachts auf der Pirsch. Foto: Julius Kramer

Mit einer Schulterhöhe von 50-60 cm und einem Gewicht von 15-25 kg ist der Luchs die größte europäische Katzenart. Charakteristisch sind der Backenbart, die Haarbüschel an den Ohren (daher auch der Spitzname "Pinselohr") und der kurze Stummelschwanz mit schwarzer Spitze. Ende Mai/Anfang Juni werden die meist 1-3 Jungen geboren. Sie bleiben rund zehn Monate bei der Mutter, die sie versorgt und alleine aufzieht. Luchsweibchen und Luchsmännchen leben im selben Gebiet, gehen aber getrennte Wege. Nur zur Paarungszeit kommen sie länger zusammen, ansonsten verständigen sie sich über Duftmarken und Lautäußerungen. Luchse verteidigen ihr Territorium und dulden dort keine gleichgeschlechtlichen Artgenossen. Damit sichern sie sich die lebensnotwendigen Ressourcen in ihrem Lebensraum: Nahrung, Rückzugsgebiete und den Zugang zu einem Geschlechtspartner. Dieses Territorialverhalten sorgt für eine an den Lebensraum angepasste Dichte.
Die Lieblingsspeise des Luchses ist das Reh. Rund 70% seiner Nahrung macht es aus. Daneben frisst der Luchs Hasen, Füchse, Kleinsäuger, kleinere Wildschweine und junges Rotwild. Der zahlenmäßige Eingriff des Luchses in eine Rehpopulation beträgt zwischen 0,5 und 1,5 Rehe pro 100 ha und Jahr. Zum Vergleich: Menschliche Jäger erlegen zwischen 2,5 und 12 Rehe pro 100 ha und Jahr.


Die Hauptgefährdungsursachen für den Luchs sind illegale Tötungen und Tod durch Straßenverkehr. Problematisch ist außerdem die zunehmende Zerschneidung und Zerstückelung seines Lebensraums, wodurch auch Wanderungen behindert und die Ausbreitung der Population verlangsamt wird.


Alle waren sich hinterher darüber einig, dass der Luchs zur heimischen Tierwelt gehört und viel mehr respektiert und unterstützt werden müsste.

Lockgeklapper von der Feuerwehrsirene

Artikel von Storchenhorstbetreuer in Geiselhöring und Laberweinting Dr. Adolf Feig

Lockender Storchenvater (Bild: Dr. A. Feig)
Lockender Storchenvater (Bild: Dr. A. Feig)

"Ich bin dann bald mal weg"

Artikel im Straubinger Tagblatt

LBV-Monatsquiz Juni

Aktuelle News aus dem Naturschutz

lbv-news.jimdofree.com Blog Feed

Info-Hotline: Das LBV-Naturtelefon (Mo, 28 Jun 2021)
Blumenwiese (Thomas Staab) Blumenwiese (Thomas Staab) Sie haben Fragen rund um die Natur in und außerhalb Ihres Gartens? Unser LBV-Naturtelefon steht Ihnen Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung unter 0 91 74 / 47 75 - 5000
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Foto: Rudolf Leitl

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Ein Blick in die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennasen in ganz Deutschland. Schauen Sie live mit unserer "Hufi-Cam" in unser Fledermaushaus in Hohenburg (Oberpfalz).

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